Ein weiterer exzellenter Vortrag von der Re:Campaign. Oliver Zeisberger von Barracuda hat einen reichhaltigen Erfahrungsschatz im Umgang mit Politikern und der Betreuung von politischen Kampagnen im Netz. Er gibt in seinem Vortrag Einblicke in den politischen Alltag, räumt mit einigen Missverständnissen auf und zeigt, wie man Themen auf der politischen Agenda platzieren kann. Angenehm pragmatisch.

Mehr von Oliver Zeisberger auf Barracuda.de.

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Ein guter Vortrag von Karin Janner zum Thema Social Media Kampagnen im Kulturbetrieb. Frau Janner teilt praktische Erfahrungen aus ihrem Alltag. Das ist häufig besser als spröde Theorie.

Mehr Präsentationen von Karin Janner


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Auch dieses Jahr findet wieder die Re:Campaign in Berlin statt. Die kleine Schwester der Re:Publica, die an den Tagen zuvor an selber Stelle pulsiert, setzt sich explizit mit Kampagnen im Netz auseinander. Großes Augenmerk wird dabei auf caritative, politische und engagierte Themen gelegt. Großartig. Ich werde definitv vor Ort sein, evtl. auch eine kleine Barcamp-Session organisieren. Wir werden sehen. Auf alle Fälle empfehle ich für Interessierte einen Besuch, denn die Konferenz ist sehr lebendig und äusserst nahe am Thema, was man von vielen Tagungen im akademischen Bereich ja nicht unbedingt behaupten kann.

Re:Campaign
16. und 17. April 2011
Kalkscheune
Johannisstr. 2
10117 Berlin


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Vergangene Woche hat die Wahl in Sachsen-Anhalt statt gefunden. Nur die Hälfte der Wahlberechtigten hat sich zur Urne gequält und ich habe es leider aufgrund der empirischen Arbeit an meiner Dissertation nicht geschafft, darauf einen genauen Blick zu werfen. Für Rheinland-Pfalz und vor allem Baden-Württemberg sieht das dann wieder anders aus.

Einen guten Überblick über die Online-Aktivitäten der Parteien in Sachsen-Anhalt bietet Politik-Digital. Schön aufbereitet, ein Blick lohnt sich.


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Wer gestern, wie ich, die ersten Wahlergebnisse live mitverfolgt hat, konnte im ZDF-Wahlstudio den Berichten der Expertin in Sachen Wahl(-kampf) im Internet verfolgen. Diese hat dann mit einem iPad in der Hand verschiedene Slides anprojizieren lassen – wunderbar multimedial inszeniert. Genaus so gewollt wie der Einsatz des iPads waren dann leider auch die Befunde. Da wurden dann verschiedene Twitter-Nachrichten abgelesen die den Wahlverlauf illustrieren sollten, aber im Endeffekt doch nur recht belanglose Einzelkommentare waren. Also ein reines Füllen von Sendezeit verbunden mit der Aussage “Wir haben das Netz im Blick!”.

Auf ZDF.de kann man zumindest etwas darüber lesen, was Martin Fuchs und Christoph Bieber zum Online-Wahlkampf in Hamburg zu sagen haben. Beide scheinen enttäuscht von dem Wahlkampf im Netz zu sein, vor allem von der geringen Interaktion. Ich stimme da nicht zu 100% überein. Mit Sicherheit ließ die Interaktion zu wünschen übrig, siehe auch meine Portraits zu den einzelnen Parteien, doch ist die Präsenz der Parteien im Netz doch merklich professioneller und sachdienlicher geworden ist. Das ist zunächst mal als eine grundsätzlich positive Entwicklung und ich glaube, viel mehr ist im Moment auch nicht möglich. Die fehlende Interaktion ist vor allem auch eine Frage der politischen Kultur hierzulande. Diese lässt sich nicht so schnell nur durch den Einsatz neuer Medien verändern. Konkrete Themen (issues), die die Menschen aufrütteln sind im Moment viel eher in der Lage politisches Engagement, und damit meine ich auch aktive Kommunikation zwischen Wählern und Repräsentanten, zu verstärken. Beispiele sind Stuttgart 21 und die Hamburger Schulreform. In beiden Fällen ist online als auch offline viel passiert. Die politische Online-Kommunikation ist hierzulande nicht so schlecht, wie häufig geäussert, vielleicht sollte die Erwartungshaltung dagegen etwas korrigiert werden. In diesem Zusammenhang interessante Sichtweisen von Mathias Richel, etwas älter aber dennoch aktuell.


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Die Linke sind solide im Netz aufgestellt. Hier fällt auf, dass die Spitzenkandidatin Dora Heyenn, vergleichbar zu den Grünen, hinter dem Auftritt der Partei stark zurückfällt, sie hat noch nicht einmal eine eigene Homepage (Subpage auf Linke-Hamburg). Die Gründe ähneln wahrscheinlich denen der Grünen. Der Landesverband selbst hat neben einer vernünftigen Homepage auch eine Wahlaktionsseite (“Fuer-ein-soziales-Hamburg”), in der auch die Facebook-Seiten einzelner Stadtteilverbände und der Uni-Linken verknüpft werden. Der YouTube-Kanal ist ebenfalls zweckmäßig gestaltet. Wie bei der FDP mangelt es bei den sozialen Medien vor allem an der Interaktion.



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Die Liberalen präsentieren sich mit einer kompletten Präsenz im Netz. Es gibt sogar eine eigene Kampagnen-Subseite “Neustart” und Links zu Twitter, Facebook, YouTube und Flickr, die auch allesamt bespielt werden. Vor allem der YouTube-Kanal hat viele aktuelle Inhalte zur Wahl. Die Spitzenkandidatin Katja Suding ist mit einer eigenen, zeitgemäßen Homepage und Twitter-Account ebenfalls recht gut aufgestellt. Insgesamt eine gut präsentierte Kampagne bei der jedoch auch die überschaubare Interaktivität in den sozialen Netzwerken auffällt.


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Die Grünen haben im letzten Bundestagswahlkampf schon eine sehr gute Figur im Netz abgegeben, dieser Tendenz folgen sie auch in Hamburg. Die GAL-HH Homepage ist immer aktuell und mit dem Twitter-, Youtube- und Facebook-Konto verknüpft. Alles ist sehr aktiv und gefällt gut.  Die „3 Tage Wach”-Aktion ist zwar nicht neu, aber dennoch ein tolles Extra. Die grüne Spitzenkandidatin Anja Hajduk ist dagegen kaum präsent: keine eigene Homepage, nur eine Subseite bei der GAL HH, keine Twitter- und keine Facebook-Präsenz. Enttäuschend. Das lässt sich nur damit erklären, dass die Grünen vor allem als Partei punkten und vom Bundeshoch profitieren wollen.


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Hamburg 2011 – CDU

On 15. Februar 2011 By Ole Keding

Hamburg 2011 – SPD

On 14. Februar 2011 By Ole Keding